Press Review

  • Jacqueline Böhland, Rheinische Post, 12.October 2017

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  • Klaudia Lagozinski, 18.June 2017 :
Enis Turan in „Beauty and the Beast“ war mein persönliches Highlight. So eine Bühnenpräsenz wie bei ihm habe ich auf dem PAF selten gesehen. Ob mit Stimme, Gesicht oder Körper, er war präsent und stand zu allem, was er tat. Mich hat auch die Präzision seiner Bewegungen gepackt. Die Körperspannung. Dass man als Zuschauer oft dachte, er fällt gleich nach vorne oder hinten über, er aber jede einzelne Geste unter Kontrolle hatte. Klar war es anfangs anstrengend, im Dunkeln zu sitzen, aber zumindest ab der Radioshow war ich komplett bei ihm. Er hat es für mich geschafft, einen Moderator zu spielen, dem man gerne zuhört. Nur durch seine Stimme in kompletter Dunkelheit etwas Greifbares zu erschaffen. Ich habe mich für einen Moment tatsächlich so gefühlt, als würde ich gerade alleine in einem Auto sitzen und die Berieselung genießen. Schön auch, dass er die Performance ins Jetzt geholt hat, Performance und Realität verschwommen sind, als er vom PAF erzählt hat.
[ … ] Ich habe ihm eigentlich schon abgekauft, dass er das ernst meint. Eben wegen dieser konstanten Überzeugung bei allem, was er gemacht und gesagt hat. Auch die Botschaft am Ende war sehr erfrischend: Dass jeder tun kann, was er will, dass jeder auf die Bühne kann, wenn das gewünscht ist. Dass die Position von Zuschauer und Performer verschwimmt. Dass die Aufforderung “and now, dance” gereicht hat, damit ein Drittel des Publikums diesem Aufruf folgte – inklusive mir. Und ich muss sagen, die Energie der um mich tanzenden Zuschauer war schon stark.
[ … ] es war endlich mal eine Performance, die die Zuschauer abholt. Ich glaube auch, dass es stark daran liegt, dass Enis Turan alles was er macht, so überzeugt macht. Als er durch die Zuschauerreihen gelaufen ist und Autogramme verteilt hat, war das so glaubhaft, dass man wirklich das Gefühl hatte, dass dieser Mensch ein Superstar ist und nicht nur einen spielt. Er macht nicht die Performance vom Publikum abhängig, sondern das Publikum von der Performance.     
  • Georg Kasch, 18.June 2017 :

Ja, das mochte ich auch, dieses Im-Hier-und-Jetzt-Sein. Und dann war das einfach ein starkes Bild, als er seinen Mantel fallen ließ und in seinen High Heels nackt dastand, mit seinen langen Haaren, diesem sehr männlichen Tänzerkörper und dem weggebundenen Schwanz geschlechtlich uneindeutig blieb und sowohl etwas Stolzes als auch etwas Verletzliches ausstrahlte. [ … ]

“Beauty & the Beast” gehört zu den stärkeren Eindrücken, die ich vom PAF mitnehme. [ … ] Enis Turan ist ein toller Performer, den ich jetzt auf dem Schirm habe. Und ich bin gespannt darauf, was da noch kommt.

http://performingarts-festival.blogspot.com/2017/06/hakelhosen-im-biedermeierland.html

 

  • Thomas Linden, Kölner Stadtanzeige, 13.October 2016 :

Referenz_BeautyAndTheBeast_Pressekritik

 

  • Thomas Hag, 28.November 2015 :

 Schließlich bot Enis Turan seine Sicht des Starkults. Als androgyne Kunstfigur, halb Beauty, halb Beast, wie es der Titel versprach, halb Lady Gaga, halb wilde Bestie. Keine neuen Erkenntnisse zum Fan-Sein, bis Hüllen und Masken fallen. Das ergibt einen neuen Star, von dem man noch hören wird.“

http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kultur/tanzhaus-praesentiert-choreografen-nachwuchs-aid-1.5592567

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